Mo

14

Jun

2010

Warschau und der Nationalpark Kampinos

Reisen in den Kampinos Nationalpark Warschau

Nachdem im letzten Beitrag Reisen nach Osteuropa als besonders preisgünstig angepriesen wurden, soll nun eine besondere Attraktion in Polen dargestellt werden: Der Nationalpark Kampinos.

 

Warschau ist eine der wenigen europäischen Städte mit mehreren hundert Quadratkilometern unberührter Natur in direkter Umgebung. Rund 30 km vor den Toren Warschaus liegt der einmalige Nationalpark, der unter anderem aufgrund seiner einmaligen Flora und Fauna und der bewegten Geschichte jedes Jahr über 1 Millionen Touristen anlockt.

 

Rund 16.500 verschiedene Tierarten leben im Nationalpark Kampinos – das ist ca. die Hälfte der gesamten polnischen Fauna. Unter diesen Tierarten befinden sich über 30 Mückenarten sowie Luchse, Biber und Elche, um nur einige zu nennen. Ein Grund für den Reichtum an verschiedenen Tierarten ist die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit innerhalb des Nationalparks, so gibt es dort weitreichende Moorlandschaften, Sanddünen und Feuchtgebiete.

 

Neben den Naturfreunden wird der Kampinos Nationalpark häufig von Wander-und Radtouristen, sowie von historisch interessierten Touristen besucht. Der Nationalpark war ein Fluchtort für polnische Soldaten während der Revolte gegen Russland im Jahr 1863 sowie im 2. Weltkrieg. Nichtsdestotrotz hat kann der Nationalpark auch auf positive Ereignisse zurückschauen. Zum Beispiel die Geburt von Fryderyk Chopin im Dorf Zelazowa Wola, inmitten des Nationalparks. In 2010, dem 200 Jahrestag der Geburt Chopins werden tausende Chopin-Fans diesen Ort besuchen.

 

Das sich eine Reise nach Warschau lohnt liegt auf der Hand, dass es neben der imposanten Stadt aber auch einen Nationalpark gibt, der zum verweilen, erholen und zur sportlichen Betätigung einlädt weiß in Deutschland kaum jemand.

 

Warschau und der Nationalpark Kampinos, ein einmaliges Erlebnis. Vielleicht auch für Sie!?

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