Mo

31

Mai

2010

Reisekosten bei niedrigem Eurokurs

Eurokurs beeinflusst Reiseentscheidung

Noch vor einigen Monaten (Reisetrends 2010) hat der hohe Euro-Kurs Fernreisen so günstig wie nie gemacht. Mittlerweile hat sich diese positive Entwicklung für Fernreisende teilweise gemildert oder wieder umgekehrt.

 

Seit Ende 2009 hat der Euro gegenüber dem US Dollar rund 10% an Wert verloren. Das bedeutet, dass überall dort, wo der US Dollar offizielles Zahlungsmittel ist oder der Kurs der Landeswährung an den des Dollars gekoppelt ist, der Urlaub tendenziell teurer wird. Dies betrifft insbesondere Ziele wie die USA, die Karibik, Dubai oder Hongkong. Auch Reisen in die Schweiz werden spürbar teurer, hier ist der Euro für Touristen nur noch rund 80 Cent wert.

 

Laufende Ausgaben am Urlaubsort, Essen, Trinken, Tanken, Strandliegen oder Eintrittsgelder haben oft einen hohen Anteil an den Gesamt-Urlaubskosten. Mit der geschickten Wahl der Reiseziele für diesen Sommer kann also die momentane Schwäche des Euro gegenüber dem US Dollar umgangen werden.

 

Insbesondere Reisen ins osteuropäische Ausland und Reisen innerhalb Deutschlands haben vom schwachen Euro profitiert.

 

Insgesamt sollte man sich als Tourist allerdings nicht allzu viele Gedanken über die Urlaubskosten machen. Rechnet man die Preissenkungen vieler Reiseveranstalter für die Sommersaison 2010 mit ein, ist kaum ein Unterschied in den Gesamtreisekosten festzustellen. Bei Urlaubsformen wie „All Inclusive“ ist der Eurokurs sowieso nebensächlich, da der Pauschalbetrag für Essen und Trinken nicht so schnell von den Veranstaltern angepasst werden kann.

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